Löten, Sägen, Programmieren: Technik pur
Unsere 10’er Technik-AG, eine Truppe für sich.
Unter der Leitung von Herrn Görg werden Roboter, Kräne oder ähnliche elektrische
Modelle gebaut.An dem momentanen Projekt, einem Roboterkran, sind wir seit
Sommer letzten Jahres und wahrscheinlich noch bis zum Ende der 10. Klasse
beschäftigt.Zu allererst muss jeder seinen eigenen Plan entwerfen und ihn dann
später verwirklichen.Die Planung kann nach verschiedenen Mustern (vgl. Anlagen)
erfolgen.Erst einmal soll jeder einen "Schlitten" (x-Achse) bauen, mit welchem
man
Die Treiberplatinen lötet man mit Hilfe von Schaltplänen
zusammen und testet sie nachher auf ihre Funktionalität aus. Jetzt verzweifeln
die meisten "Techniker", denn manchmal sind kaum sichtbare Fehler nur mit einer
Lupe oder einem Messgerät zu erkennen. Wenn die erste Platine fertig ist, kann
man sich erst einmal freuen, denn das Schwierigste ist geschafft. Nun muss man
zusehen, dass man ein Programm "geschrieben" bekommt, um die Schrittmotoren über
Q-Basic anzusteuern und man sein vorläufiges Modell einmal "laufen" lassen kann.
Jetzt wird Herr Görg sagen: "Dann mach jetzt erst einmal mit deinem Kran
weiter!".Dies ist ein ganzes Stück Arbeit und es nimmt auch die meiste Zeit ein,
denn jeder muss sich die einzelnen Bauteile anfertigen, um diese dann montieren
zu können. Wenn das geschafft ist, werden die restlichen Platinen
zusammengelötet und das Programm kann weiter geschrieben werden, so dass das
Modell nicht nur vor und zurück fährt, sondern sich auch zum Beispiel um die
eigene Achse drehen kann oder einen Magneten an- und ausschalten kann.
Im Moment sind die meisten mit der ersten Platine und dem so genannten "Schlitten" fertig. Herr Görg ist guter Hoffnung, dass bis zum Ende der 10. Klasse alle Schüler ihren Kran einmal laufen lassen können.
Das Bauen eines Roboter-Modells ist also wie man sieht, sehr zeitaufwendig, aber auch abwechslungsreich und vielfältig.
Für Bastler und solche, die gerne am und mit dem PC arbeiten ist das Fach Technik-AG die beste Wahl.
Ein Bericht von Julian Rudack, Teilnehmer der Technik-AG und Mitglied des Redaktionsteams der Schülerzeitung
xyz-Koordinatentisch

Technische Daten
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Max. Werstück-Abmessung (b x h x t) |
210 x 100 x 300 |
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Tisch zur Werkstück-Aufnahme |
250 x 340, versehen mit T-Nuten in y-Richtung oderGewindebohrungen im Rastermaß 50 x50 zur Aufnahme von Spann-Elementen, Aluminium |
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Grundplatte |
260 x 640, Aluminium |
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Maschinen-Ständer (2 Stück) |
Höhe u.Breite abhängig von den Abmessungen der Spindeleinheiten. Eventl. BLOCAN-Profilsystem |
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Linear-Spindeleinheit; x-Richt. |
260 Verfahrweg, Trapez- oder Kugelgewinde |
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Linear-Spindeleinheit; y-Richt. |
640 Verfahrweg, Trapez- oder Kugelgewinde |
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Linear-Spindeleinheit; z-Richt. |
100 Verfahrweg, Trapez- oder Kugelgewinde |
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Werkzeug-Aufnahme |
Adapter für Minimot- Bohrmaschine nach Muster |
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Antrieb der Spindeln |
Schrittmotoren, Flansch nach Muster |
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Elektr. Ausrüstung |
Zuleitungen für Schrittmotoren u. Endschalter in mitlaufenden flexiblen Schläuchen bzw. Ketten |
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Steuerung |
Ist für die bipolaren Schrittmotoren (s. Muster) vorhanden. |
T
CNC-Fräsanlage