Mehr Medienkompetenz für Eltern und Kinder
Informationsveranstaltung zum Thema Internet und Handy in der St.-Ursula-Realschule Attendorn
„MySpace, YouTube &Co, Web 2.0“ – Was versteht man unter diesen Begriffen? Warum surfen und chatten Kinder anderes? Welche Möglichkeiten bieten Handys der neuesten Generation? Was können Eltern tun?
Diese und weitere (Eltern-)Fragen rund um die Medienerziehung stehen im Mittelpunkt eines Elternabends für die Jahrgangsstufen 7 und 8 in der St.-Ursula-Realschule Attendorn, der am Donnerstag, dem 18. Oktober 2007, um 19.00 Uhr im Forum der St.-Ursula-Schulen stattfindet.
Denn elektronische Medien sind ein fester Bestandteil im Leben der heranwachsenden Jugendlichen. Ob Handy, Internet oder Computerspiele: Die Familie ist zumeist der erste Ort, an dem die Weichen für die Medienerziehung gestellt werden. Hier werden wichtige Regeln im Umgang mit Medien formuliert und Vereinbarungen mit den Kindern getroffen. Eltern stehen Fragen zur „richtigen“ Medienerziehung aber oft ratlos gegenüber. Einerseits wollen sie ihre Kinder fördern, andererseits wollen sie diese gleichzeitig schützen und ihnen im Umgang mit Medien Grenzen setzen.
Die St.-Ursula-Realschule Attendorn nutzt für ihren Elternabend das Angebot der Initiative Eltern+Medien der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), die damit den gestiegenen Orientierungs-, Beratungs- und Aufklärungsbedarf von Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder aufgreift. Die Initiative Eltern+Medien unterstützt Schulen und andere Einrichtungen bei der Planung und Organisation von Elternabenden zu Fragen der Medienerziehung, indem sie pädagogische Fachkräfte qualifiziert und in die Einrichtungen vor Ort vermittelt.
Die Idee, das Angebot der Initiative Eltern+Medien auch für die St.-Ursula-Realschule in Anspruch zu nehmen, geht einher mit dem „Projekt Verantwortung für mich und andere“ in der Jahrgangsstufe 7, das seit diesem Schuljahr über das gesamte Jahr unterrichtet wird. Auch der Bereich der Medienerziehung ist ein fester Bestandteil dieses Projekts. Der Schulleiter Herr Geers meint zum Thema Mediennutzung von Jugendlichen: „Wir beobachten zunehmend, dass viele Kinder Handys mit in die Schule bringen. Immer mehr Schüler nutzen zudem das Internet als Informationsquelle für ihre Hausaufgaben. Viele Eltern, aber auch Lehrer sind mit der immer schneller werdenden Entwicklung im Mediensektor überfordert. Ihnen wollen wir mit dieser Informationsveranstaltung Rat und Hilfe anbieten und ihnen so ermöglichen, ihre Kinder beim Aufwachsen in einer „Medienwelt“ kompetent und sicher zu begleiten.“

Herr Engmann von der Initiative Eltern und Medien