Doppeljahrgangsstufen
Schwerpunkte
Der Bildungsgang unserer Realschule lässt sich in drei große pädagogische
Einheiten gliedern, die jeweils andere Schwerpunkte setzen.
Jede Einheit umfasst eine Doppeljahrgangsstufe, d.h. die Jahrgangsstufen 5/6,
7/8 und 9/10.
"Eine solche Strukturierung des Bildungsganges erlaubt mehr Flexibilität in
der Unterrichtsgestaltung, erleichtert es, Lernanforderungen entsprechend der
Entwicklung der Schülerinnen und Schüler zu stellen und gibt den Lehrerinnen und
Lehrern den notwendigen Freiraum für die pädagogischen Erfordernisse nach den
spezifischen Voraussetzungen ihrer Lerngruppe." (Richtlinien und Lehrpläne
Realschule, hrsg. Vom Kultusministerium des Landes NW, Düsseldorf 1994, S.26)
Die Jahrgangsstufen 5 und 6
Die Jahrgangsstufe 5 und 6 ist gekennzeichnet durch den Wechsel von der Primar-
in die Sekundarstufe I.
Schwerpunkt dieser Doppeljahrgangsstufe ist das Anknüpfen an die Arbeit der
Grundschule und die Vorbereitung auf die Leistungsdifferenzierung ab Klasse 7.
Die Klasse 5 und 6 bilden die Erprobungsstufe.
Die Jahrgangsstufen 7 und 8
Die Doppeljahrgangsstufe 7/8 ist entwicklungspsychologisch geprägt durch die
Pubertät der Schüler. Diese leben im Spannungsfeld zwischen Nicht-mehr-Kind- und
Noch-nicht-erwachsen-Sein.
Die Suche nach Anerkennung und Orientierung bei Gleichaltrigen und Kritik an
Schule und Elternhaus kennzeichnen diese Phase. Die Schülerinnen und Schüler
wollen selbständig und unabhängig sein und zeigen oft Motivationsprobleme
gegenüber schulischen Themen.
Den genannten entwicklungspsychologischen Veränderungen kommt die in Klasse 7
einsetzende Differenzierung entgegen. (vgl. Richtlinien und Lehrpläne, s.o.,
S.27f.)
Weitere Besonderheiten dieser Doppeljahrgangsstufe :
eine dreitägige Klassenfahrt in Klasse 8 (Fahrtenprogramm),
Schüleraustausch,
pädagogische Klassenkonferenzen,
Sportturniere,
AG-Angebote.
Die Jahrgangsstufe 9 und 10
Schwerpunkt dieser Doppeljahrgangsstufe ist die Berufswahlorientierung. In der
Regel werden die meisten Schülerinnen und Schüler nach Abschluss der Klasse 10
eine Berufsausbildung aufnehmen. Andere setzen ihren Bildungsweg in der
Sekundarstufe II fort.
Daher ist es notwendig, die Schüler über mögliche Abschlüsse und damit
verbundene Bildungswege zu informieren und ihre Berufswahlfähigkeit zu fördern
(vgl. Richtlinien und Lehrpläne, s.o., S.28).
Diesem Bestreben dient die Berufsberatung des Arbeitsamtes in der Schule, der
Besuch des Berufs-Informations-Zentrums (BIZ) und das vierwöchige
Betriebs-Praktikum.
Das St.Ursula-Gymnasium informiert über den möglichen weiteren Bildungsweg in
der gymnasialen Oberstufe.
Das Differenzierungsangebot wird in den Klassen 9 und 10 weiter fortgesetzt
(siehe Differenzierung).
Akzente setzen in dieser Doppeljahrgangsstufe neben pädagogischen Konferenzen,
Klassenlehrergottesdiensten und Sportturnieren sicherlich die Besinnungstage und
die Abschlussfahrt in Klasse 10.
Mit einer großen Abschlussfeier werden die Schülerinnen und Schüler im Beisein
der Eltern aus der Schulgemeinschaft der St.-Ursula-Realschule verabschiedet.
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