| Erprobungsstufe Die Erprobungsstufe besteht aus den Klassen 5 und 6. Beide Jahrgangsstufen bilden eine pädagogische Einheit. Deutlich wird dies u.a. daran, dass Schüler der Klasse 5 in Klasse 6 ohne Versetzung übergehen. Der Schwerpunkt liegt im Sinne des Wortes in der Erprobung, d.h. es soll erprobt werden, ob die Realschule die für den Schüler geeignetste Schulform darstellt. Diese Eignung wird von der Erprobungsstufenkonferenz festgestellt, die vierteljährlich stattfindet. Der Übergang von der Primar- in die Sekundarstufe I bildet einen deutlichen Einschnitt in der Schullaufbahn jedes Kindes. Nach der relativ behüteten Grundschulzeit müssen sich Mädchen und Jungen aus den unterschiedlichen Grundschulen und Orten zu einer neuen Klassengemeinschaft entwickeln. Ein pädagogischer Schwerpunkt in der Erprobungsstufe liegt daher sicherlich im Bereich des sozialen Lernens. Die Kinder müssen ihren Platz in der neuen Schule und in der neuen Klasse finden. Die oft liebevolle Gestaltung der Klassenräume will es den Schülern erleichtern, an der für sie neuen Realschule schnell eine "schulische Heimat" zu finden. Für all diese Belange bietet der Stundenplan in Klasse 5 und 6 mit den Orientierungsstunden den organisatorischen Rahmen. Wir halten diese Orientierungsstunden für so wichtig, dass wir, entgegen der Praxis in den öffentlichen Schulen, zum Bestandteil unseres obligatorischen Unterrichtes machen Weitere Schwerpunkte der Erprobungsstufe Die vorrangige pädagogische Sorge gilt in der Erprobungsstufe der Bildung einer
Klassengemeinschaft und dem sozialen Lernen.
Neben den Anforderungen der einzelnen Unterrichtsfächer gibt es folgende weitere Schwerpunkte:
nach Möglichkeit freiwillige Arbeitsgemeinschaften wie:
Kontakte zu den Grundschulen
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