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Orientierungsstunden
Die Mädchen und Jungen, die in Klasse 5 neu in unsere Schulgemeinschaft
aufgenommen werden, bringen unterschiedliche Voraussetzungen und Erwartungen von
ihren Grundschulen mit. Nach der relativ behüteten Grundschulzeit müssen sich
die Schüler in einem für sie fremden Schulsystem mit neuen Mitschülern, neuen
Fächern und neuen Lehrern zurechtfinden.
Die Klassenlehrer der Erprobungsstufe haben täglich ein offenes Ohr für die
vielen Fragen, Sorgen und Probleme der ihnen anvertrauten Kinder. Diese
Klassenbelange, die den Schülern sehr wichtig sind, dürfen nicht mit dem Hinweis
auf „verlorene“ Unterrichtszeit übergangen werden. Die meisten Fragen lassen
sich schnell beantworten und der Großteil der Probleme schnell lösen. Einige
Belange sind es aber wert, im Unterricht thematisiert zu werden, damit eine neue
Klasse zu einer echten Gemeinschaft heranreifen kann. Dafür ist in der sog.
Orientierungsstunde wöchentlich Zeit und Raum gegeben.
Da wir die Erprobungsstufe der Klassen 5 und 6 als pädagogische Einheit
verstehen, haben wir als Privatschule die Orientierungsstunde – im Gegensatz zum
staatlichen Schulsystem – nicht nur in Klasse 5, sondern für die Klasse 5 und 6
fest im Stundenplan verankert.
Die Orientierungsstunden bieten auch die Möglichkeit, an einem
außerunterrichtlichen Konzept längerfristig zu arbeiten. So ist z.B. das
„Lernen lernen“ und die Vorbereitung der Klassenfahrt ( Fahrtenprogramm )
Gegenstand der Orientierungsstunden. |